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Die großen zusammenhängenden Dünenpflanzungen und Dünenheiden in Sydthy gehören zu den großartigsten und unberührtesten Landschaften des Landes.
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Hvidbjerg Klitplantage
Im südwestlichen Teil der Hvidbjerg Plantage befindet sich ein Gebiet mit dem besonderen Namen „Københavnerwald" (Kopenhagener Wald). Hier wurde um 1850 zum ersten Mal in dieser Gegend versucht, Bäume zu pflanzen. Initiator und Geldgeber war der spätere Kammerherr und Kommissar für Maßnahmen gegen das Sandtreiben, C. C. Andresen. Ein Gedenkstein markiert den Ort. Mit dem eigentlichen Anlegen der Hvidbjerg Klitplantage wurde 1892 begonnen. Im östlichen Teil ist der Boden verhältnismäßig gut. Das sieht man am raschen Wachstum der Bäume an den Stellen, an denen die Sandschicht nicht so dick ist, dass die Wurzeln nicht hindurchdringen können. Die vielen kleinen Felder um Hvidbjerghus sorgen für Abwechslung und gute Möglichkeiten, grasende Rehe oder Rothirsche zu beobachten.
Lodbjerg Klitplantage
Diese Pflanzung gehört zu den jüngsten in Thy. Sie wurde erst 1923 angelegt. Zu diesem Zeitpunkt fühlte man, dass man das Sandtreiben bezwungen hatte. Daher konnte man es sich erlauben, ästhetische Rücksichten zu nehmen, indem man weite Heidegebiete und Dünenpartien unbepflanzt ließ. Dadurch ist die Pflanzung sehr abwechslungsreich und bietet viele gute Aussichtsmöglichkeiten. Der Boden besteht aus gutem Moränenboden im mittleren Teil bis hin zu angehobenem Meeresboden im Norden und Südwesten der Pflanzung.
Die Dünenheiden
Die Dünenheiden entlang der jütländischen Westküste sind eine in Europa seltene Landschaft. Daher hat Dänemark eine besondere Verpflichtung, sie zu bewahren und zu pflegen. Es besteht die Gefahr, dass sie von den Pflanzungen in der Umgebung überwuchert wird. Um die Dünenheide weiter bestehen zu lassen, werden kleinere Teile der Pflanzungen entfernt, regelmäßig werden die selbst gesäten Bäume auf den Heiden entfernt und einige Stellen werden entweder gemäht oder stellenweise abgebrannt. In der Dünenheide Lyngby Klithede brüten u.a. Kraniche und Bruchwasserläufer. Rehe und Rothirsche sind hier oft zu beobachten. Für die Tiere ist die Dünenheide eine Speisekammer und sie wechseln zwischen den Pflanzungen und dem offenen Land.
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Der Leuchtturm von Lodbjerg Der unter Denkmalschutz stehende Leuchtturm von Lodbjerg wurde 1883 aus Granitblöcken aus Bohus in Schweden gebaut. Gegen ein kleines Eintrittsgeld kann man in den Leuchtturm hineinkommen. Von hier kann man die Landschaft überblicken, die hauptsächlich aus Meer, Dünen, Dünenheiden, Seen und Pflanzungen besteht. Im Süden sieht man die Halbinsel Agger Tange mit einer langen Reihe von Buhnen, die in der Zeit zwischen 1900 und 1920 angelegt wurden, um Agger Tange gegen den Durchbruch des Meeres zu schützen. Im fruchtbaren Ackerboden östlich des Sees Ørum Sø liegt die Kirche von Vestervig.
Die Kirche von Lodbjerg Die Kirche von Lodbjerg stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist eine der kleinsten des Landes. Bei einer Kirchenkontrolle im Jahre 1723 wurde festgehalten, dass der Friedhof so sehr von Sand überweht war, dass die Kirchenfenster verdeckt wurden und die Grabstellen unter dem Sand begruben wurden. Später blies der Sand zwischenzeitlich wieder weg und die Kirche umging somit dem Abriss. Das Gegenteil dieser Kirche, die alte Klosterkirche in Vestervig, die auch die größte Dorfkirche Dänemarks genannt wird, kann man bei klarem Wetter im Südosten sehen.
Per Madsens Kjær Per Madsens Kjær in der Hvidbjerg Plantage ist ein sehr gut besuchtes Badeund Ausflugsziel. Das Wasser ist sehr sauber und im See wachsen Pflanzenarten wie die Lobelie und das Brachsenkraut. Früher trocknete der See im Sommer aus, aber um 1930 legte man westlich des Sees einen Weg an. Dieser funktionierte wie ein Damm und seitdem war fast immer Wasser im See.
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Wanderrouten:
In den Pflanzungen gibt es 10 gekennzeichnete Wanderrouten. Beachten Sie bitte jedoch, dass ein großer Teil der Heide Lyngby Hede östlich des Redningsvejen während der Brutzeit der Vögel, vom. 1. April – 15. Juli, nicht betreten werden darf.
Fahrradrouten:
Die vielen guten Waldwege eignen sich hervorragend für Fahrradtouren. Der Westküstenweg: Der Westküstenweg von Agger nach Bulbjerg ist eine Wander- und Fahrradroute von ca. 80 km Länge. Die Wanderroute ist auf weiten Strecken identisch mit dem alten Rettungsweg.
Info
In passenden Abständen gibt es Übernachtungs-möglichkeiten auf primitiven Lagerplätzen sowie im alten Rettungshaus in Lyngby. Primitive Übernachtungsmöglichkeit: In der alten Baumschule in der Hvidbjerg Plantage ist ein primitiver Übernachtungsplatz eingerichtet worden. Ein Lagerfeuerplatz ist vorhanden und das Brennholz ist gratis. Es gibt eine Toilette und beim Hvidbjerghus kann man Wasser holen. Verhältnisse für Behinderte: Eine der gekennzeichneten Routen in der Hvidbjerg Plantage, die Tour Nr. 7, ist besonders für Rollstuhlfahrer angelegt worden.
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